Archive for the ‘Stangls’ Category

Josef Stangl, Stadtbaurat i. R.

Donnerstag, November 19th, 2020

Der Pfaffenhofener Kurier meldet am 18. November 2020, dass der pensionierte Stadtbaurat Josef Stangl in Vohburg nach wie vor aushilft. Bürgermeister Martin Schmidsagte: “Ich bin froh, dass Herr Stangl immer wieder eingebunden werden kann. Er hilft uns immer, viel Geld zu sparen.”

Stangl erklärte einen Teil der Kostenmehrung bei der Kläranlage: Auch wenn noch einige Schlussrechnungen von Firmen fehlen, war von “voraussichtlich abschließenden Kosten” die Rede. Die in der Dienstagssitzung des Stadtrats genehmigte Kostenerhöhung von 151000 Euro (Stangl: “Leider brauchen wir die noch.”) entstanden vor allem wegen zusätzlicher Leistungen der Baufirma, Schlussrechnungen von Elektroinstallationen und Stahlbauarbeiten und Honoraren für freiberuflich Tätige.


Übrigens hatte sich Josef Stangl 2016 auf eine Pilgerreise durch Spanien begeben, nämlich auf den Jakobsweg, den er in 32 Tagen bewältigte. Damals sagte er in einem Interview: “Den Jakobsweg wollte ich eigentlich schon seit zehn Jahren gehen. Aber ich habe das dann immer aufgeschoben. Im Dezember vergangenen Jahres hat mich dann ein trauriger Schicksalsschlag getroffen; meine Frau ist gestorben. Ich wollte dann einfach eine Auszeit. Als ich mit meinen Kindern darüber gesprochen hatte, den Jakobsweg zu gehen, haben sie mir gut zugeredet. Meine Tochter hat dann auch das Ticketbuchen in die Hand genommen – sonst wäre ich den Jakobsweg wahrscheinlich heute immer noch nicht gegangen.” Seine Wanderung begann in Saint-Jean-Pied-de-Port. Morgens ist er immer gegen halb 8 aufgebrochen und circa 30 Kilometer bis zu seiner Unterkunft gewandert. Zu Tränen gerührt war er bei der Messe an seinem letzten Ziel Santiago de Compostela.

Elisabeth Franz-Stangl, Psychologin

Donnerstag, Oktober 29th, 2020

Mitte Oktober hat Elisabeth Franz-Stangl in Klagenfurt eine psychologische Gemeinschaftspraxis mit Manuela Germ eröffnet, wobei die beiden als klinische und Gesundheitspsychologinnen ihre KlientInnen in den neu gestalteten Räumlichkeiten in der Bahnhofstraße empfangen. Je nach Problemstellung werden unterschiedliche Herangehensweisen gewählt, wobei Elisabeth Franz-Stangl zusätzlich zur psychologischen Beratung auch Kinesiologie anbietet und außerdem einen neuen Ansatz verfolgt : „Durch mein Studium der Innenarchitektur weiß ich, wie stark unsere Umgebung unsere Stimmung beeinflussen kann. Oft wirken sich beispielsweise falsche Farben in der Wohnung negativ auf die Psyche aus“, erklärt Franz-Stangl. Den Psychologinnen ist es wichtig zu betonen, dass niemand zögern sollte, Hilfe in Anspruch zu nehmen, bevor psychische Belastungen das ganze Leben dominieren. „Alleine scheinen Probleme manchmal unlösbar zu sein. Im Gespräch und durch verschiedene Therapieansätze können gemeinsam Strategien zur Problembewältigung erarbeitet werden“, erklären sie. Im ersten Schritt ist es oft wichtig, unbewusst wirkende Themen überhaupt greifbar zu machen. „Unsere Arbeit ist sehr vielfältig und verlangt je nach Klient verschiedene Therapieformen. Daher ist auch ein gutes Vertrauensverhältnis enorm wichtig, um nachhaltige Erfolge zu erzielen“, sind sich Germ und Franz-Stangl einig.

Elisabeth Stangl-Reichert, Arbeiterwohlfahrt

Mittwoch, Oktober 21st, 2020

Die Süddeutsche vom 21. Oktober 2020 berichtet unter dem Titel “Nächstenliebe geht durch den Magen”, dass Elisabeth Stangl-Reichert, stellvertretende Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Ottobrunn-Hohenbrunn, bei der Übergabe von Lebensmittelkisten mit den Empfängern ins Gespräch kommt. Die Arbeiterwohlfahrt-Nachbarschaftshilfe beliefert bedürftige Senioren in Neubiberg, Ottobrunn und Hohenbrunn monatlich mit einer Lebensmittelkiste. Etwa 70 bedürftigen älteren Menschen und Familien aus Ottobrunn, Neubiberg und Hohenbrunn, profitieren von einer Lebensmittelaktion der Awo-Nachbarschaftshilfe. Ende Oktober läuft die Förderung für das Projekt “Lebensmittel und Unterstützung von Herzen” allerdings aus. Die Awo-Nachbarschaftshilfe würde die Aktion aber gerne mit Hilfe von Spenden fortführen. Die Nachbarschaftshilfe ist ein langjähriges Projekt des Awo-Ortsverbands, doch wegen der Corona-Pandemie ist die Situation für manche Bedürftige, zu denen die Nachbarschaftshelfer Kontakt hatten, besonders schwierig geworden. Manche gehören zur Risikogruppe und trauten sich nicht mehr einkaufen zu gehen. Es kamen auch Menschen auf die Einrichtung zu, die vorher noch keinen Kontakt zu ihr hatten, denen nun das Geld ausging, um sich Lebensmittel zu kaufen. Die Nachbarschaftshilfe wollte helfen und beantragte bei der “Aktion Mensch” eine Förderung für Sofortmaßnahmen zur Beschaffung von Lebensmitteln und erhielt die Zusage. “Es war ein Glücksfall, dass wir die Förderung bekommen haben”, sagt Stangl-Reichert. Konkret erhielt die Nachbarschaftshilfe eine Summe von etwa 18 000 Euro. Damit konnte von Mai bis Oktober einmal im Monat je eine Kiste mit hochwertigen Lebensmitteln für Menschen wie die Ottobrunner Seniorin besorgt werden konnte, die alleine lebt und nicht viel Geld hat.

Bei dem Projekt geht es längst nicht nur um die Lebensmittel. “Uns ist es wichtig, ein offenes Ohr zu haben, eine Beziehung aufzubauen und Hilfe anzubieten”, sagt Stangl-Reichert. Auch über Hilfsangebote der Awo-Nachbarschaftshilfe zu informieren, von denen die Personen vielleicht noch nichts wissen. Deshalb kommt in der Regel jeden Monat der gleiche Lebensmittelpate und bringt das Essenspaket.




© Werner Stangl Linz 2020