Archive for the ‘Stangls’ Category

Thomas Stangl, Innungsmeister

Mittwoch, September 25th, 2019

Thomas Stangl, Innungsmeister der Wiener Bauhilfsgewerbe, repräsentiert 3200 Betriebe aus unterschiedlichsten Berufszweigen. Er beobachtet, dass die derzeit noch gute Konjunktur  bei den Bauhilfsgewerben für volle Auftragsbücher sorgt, doch Pfusch und Fachkräftenachwuchs sind zentrale Branchenthemen. „Derzeit wird noch viel geplant, daher dürfte auch 2020 noch gut werden”, ist Thomas Stangl vorsichtig zuversichtlich. „Der Fachkräftemangel ist für alle ein Problem”, auch wenn durch Aktionen wie die „Hammerlehre”-Infotage, die die Innung alljährlichen gemeinsam mit der Berufsschule veranstaltet, oder den Töchtertag, bei dem immer einige Innungsmitglieder mitmachen, die sechs Lehrberufe im Bauhilfsgewerbe bekannter und mehr Jugendliche dafür gewonnen werden sollen. Zwar wurde die Ausbildung zum Trockenbauingenieur  seit September an der HTL Baden angeboten, doch „wir brauchen aber auch mehr Ausbildungsbetriebe”. Stangl kritisiert auch die ständig steigenden Dokumentationspflichten, die an der Produktivität der Betriebe nagen – Statistiken sowie Fotos und Unterlagen für die Bauherren, die jeden einzelnen Arbeitsschritt penibel dokumentiert haben wollen. Der dafür nötige, permanent steigende Aufwand müsste zumindest abgegolten werden, wünscht sich Stangl. Allerdings: Preise zu erhöhen, sei oft nicht möglich, weil die Bauherren diese quasi vorgeben. „Und es gibt immer jemanden, der zu diesem Preis anbietet, selbst wenn sich der Auftrag dann nicht rechnet”, so Stangl. Ein Vorgehen, das der gesamten Branche eher schade. Die Innung bietet daher Anfang Oktober ein Seminar zum richtigen Kalkulieren an.

Quelle

https://news.wko.at/news/wien/Zwischen-Preisdruck-und-Facharbeitermangel.html (19-09-25)

Nina Stangl, Modedesignerin

Samstag, August 24th, 2019

Die Leidenschaft für Mode hatte Nina Stangl schon immer im Blut, und schon als Kind nähte sie gerne Gewand für ihre Puppen. Ihre Oma war auch Schneiderin und das hat sie immer fasziniert, wobei diese noch eine von diesen alten Nähmaschinen besaß, die nur mit Fußantrieb funktionierte.

Die heute 38-Jährige machte ihre Leidenschaft zum Beruf, denn nach der Hauptschule ging sie in die HGBLA für Mode und Bekleidungstechnik in Linz, dann im Anschluss arbeitete sie in einem Kostümverleih in Linz. Danach machte sie einen Meisterkurs in Mode Design, und in der Meisterklasse durfte sie mit namhaften Modedesignern zusammenarbeiten und nahm auch an Designwettbewerben teil, wo sie den ersten und dritten Platz erreichte, die ihr Tür und Tor für Modeschauen in Mailand öffnete.

Die Idee, Kinderkleidung zu nähen, kam mit der Geburt ihres vierten Kindes, wobei sie versuchte die Wünsche ihrer Kinder und auch ihre eigenen zu verwirklichen. Nina Stangls Mode erregte in Kindergärten und in der Umgebung Aufsehen und da ihre Mode so gut ankam, beschloss sie den Schritt in die Selbstständigkeit und eröffnete im Dezember 2016 ihr Geschäft Sunique. Dort kann man Stoff, Schnitt und Form der Kleidung selber aussuchen und planen und ein individuelles Kleidungsstück erhält, das sogar mitwächst.

Auch jetzt noch steht Nina Stangl jedes Jahr am Adventmarkt in Enns und bietet ihre Kindermode an. Ansonsten ist sie Mittwoch Vormittag und Freitag Nachmittag in ihrem Geschäft „Sunique“ am Ennser Hauptplatz zu finden.

Adresse: Bräuergasse 11 A-4470 Enns

Website: https://www.sunique.design/

Quelle

https://www.meinbezirk.at/enns/c-lokales/schon-als-kind-naehte-ich-gerne-gewand-fuer-meine-puppen_a3584499

Philipp Stangl, Rebel Meat

Dienstag, August 13th, 2019

Philipp Stangl ist neben Cornelia Habacher und Wolfgang Haidinger einer der Gründer des Wiener Startups Rebel Meat, den er sieht den Need, den Fleischkonsum auf globaler Ebene zu reduzieren.

Rebel Meat hat vergangene Woche mit einem neuen Burger auf sich aufmerksam gemacht, der zu 50 Prozent aus Fleisch und zu 50 Prozent aus pflanzlichen Produkten besteht. In zwei Wiener Lokalen (Die Burgermacher und Plain Vienna) gibt es die Pattys, die aus Rindfleisch, Kräutersaitlinge aus dem Marchfeld, Hirse (glutenfrei) und Gewürzen produziert werden, bereits zu kaufen. Heute sind noch 50 Prozent Fleisch in den Burgern von Rebel Meat, doch laut Stangl arbeite man daran, den Anteil auf 25 Prozent zu senken.

„Es gibt eine große Menge von Leuten, die weniger Fleisch essen wollen, aber merken, dass es in der Praxis recht schwierig ist“, sagt Philipp Stangl, “denn viele Fleischersatzprodukte sind für den klassischen Fleischesser noch nicht gut genug und noch ein zu großer Kompromiss.“ Mit dem Rebel-Meat-Burger will man es dieser Zielgruppe einfach machen, weniger Fleisch zu essen.

Um wirklich zum Klimaschutz und der Verringerung der konsumierten Fleischmenge beitragen zu können, muss Rebel Meat auch bei der breiten Masse ankommen. „Wir wollen langfristig in den Handel gehen, um uns direkt an die Endverbraucher zu wenden. Wir müssen als Gesellschaft weniger Fleisch essen“, sagt Stangl. Es gebe auch bereits Pläne, in der Schweiz und in Deutschland zu starten.

„Sobald Clean Meat marktreif ist, wollen wir es in unsere Produkte integrieren“, sagt Stangl. „Wir werden das konventionelle Fleisch durch Clean Meat ersetzen, wenn es marktreif ist. Wir könnten die erste Consumer Brand in Europa sein, die Clean Meat anbietet.“ Wann das sein könnte, ist aber weiter offen. „Es wird nicht schneller als in fünf Jahren gehen, aber auch nicht länger als zehn Jahre dauern.“

Quelle

https://www.trendingtopics.at/rebel-meat-live-stream-interview/ (19-08-12)




© Werner Stangl Linz 2020