Archive for the ‘Stangls’ Category

Berthold Stangl

Donnerstag, Mai 4th, 2017

Erfolg beim Sichtungsfischen:

Prüfeninger zieht Riesenkarpfen aus der Donau

Berthold Stangl war  dabei  „das Glück des Präsidenten” hold: Nachdem  gleich zu Beginn Jackl Ludwig ein 63 Zentimeter großer Hechtfang gelang, biss um 7.20 Uhr zum Erstaunen der Fischerfreunde ein Karpfen an der Angel des Präsidenten an. „Das ist deshalb so ungewöhnlich, weil Karpfen normalerweise nur in stillen Gewässern ihre Kreise ziehen, nicht aber in der Flussmitte der Donau!”, zeigt sich Engelbert Dobler verwundert.

Er mutmaßt daher, dass der Karpfen wohl von der 200 Meter entfernten Naabmündung aus einen „Ausflug” in die Donau gemacht habe. Es bedurfte Schwerstarbeit, um die „Riesen-Sau” an Land zu ziehen: Der Präsident musste aufpassen, dass seine Angel  wegen des schweren Fisches nicht zu Bruch ging und Gerhard Rimgailer schaffte es nur mit großer Mühe, den Karpfen in den Käscher zu locken und zu bändigen. Das war kein Wunder, denn schließlich zeigte die Digitalwaage nach dem erfolgreichen An-Land-Ziehen stolze 13,25 Kilogramm an.

Der Fang wurde anschließend gebührend im Fischerhaus gefeiert, wobei der Zweite Vorsitzende Peter Schellerer einspringen musste, um den Präsidenten als Sieger des „Antnfischns” zu ehren. Schon diese Woche kommen die Prüfeninger Fischerfreunde wieder zusammen, um ihren „Donau-Karpfen” beim „Goldenen Hirschen” zu verzehren.

Quelle: Bericht von Sonja Lemberger im Regensburger Wochenblatt vom 23. 9. 2011

Stangl Pottery

Samstag, April 29th, 2017

Stangl Pottery traces its history back to the Fulper Pottery of New Jersey. In 1910, Johann Martin Stangl started working at Fulper. He left to work at Haeger Pottery from 1915 to 1920. Stangl returned to Fulper Pottery in 1920, became president in 1926, and changed the company name to Stangl Pottery in 1929. Stangl acquired the firm in 1930. Fulper Pottery’s name was not officially changed to Stangl Pottery until 1955, but dinnerware made by the company was marked Stangl since 1930. The pottery is known for dinnerware and a line of bird figurines. Martin Stangl died in 1972 and the pottery was sold to Frank Wheaton, Jr., of Wheaton Industries. Production continued until 1978, when Pfaltzgraff Pottery purchased the right to the Stangl trademark and the remaining inventory was liquidated. A single bird figurine is identified by a number. Figurines made up of two birds are identified by a number followed by the letter D indicating “Double.”

Martin Stangl, Bildwörterböijchl oberpfälzisch

Samstag, April 15th, 2017

Martin Stangl, ein Weidener Buchhändler, hat das Dialektwörterbuch “Bildwörterböijchl oberpfälzisch” geschrieben, in dem sich 500 Wörter finden. Stangl hat seinen Spaß daran, wenn die Leute Oberpfälzisch lesen. Viele tun sich schwer, Dialekt zu lesen, wo etwa bei “Beggaxel” der Leser zwei Anläufe braucht, um auf Bäckergeselle zu kommen. Das Problem ist dabei, Dialektwörter mit den Zeichen der normierten Hochsprache zu schreiben, wobei Stangl die Wörter nach eigenen Vorstellungen schrieb, weshalb es es zu allen 500 Wörtern auch die passenden Bilder gibt. Geordnet sind die Ausdrücke in Rubriken, die da heißen “Röllazn”, “Aazöigzeich”, oder “Zessn”. Stangl hat Spaß an der Sprache, denn Dialekt ist viel vielschichtiger als die Hochsprache. Der Satz “Dea is a Hund” sei zweideutig. Er könnte auf einen Hund zutreffen und auf eine Person, die besonders spitzfindig ist. Im Dialekt treffe ein einziges Wort das Gemeinte exakter als im Hochdeutschen, wo eine längere Beschreibung nötig wäre, um dasselbe zu sagen. Wer Oberpfälzisch versteht, weiß sofort, was ein “Dandlara” ist: Ein Kleinhändler, der manchmal nicht ganz seriös arbeitet. Wer das Wort nicht kennt, denke, es sei von einem Händler die Rede.




© Werner Stangl Linz 2020