Archive for the ‘Stangls’ Category

Susanne Stangl, die Geigenbauerin

Montag, Januar 26th, 2015

Die Allgemeine Zeitung vom 5. Jänner 2019 berichtet unter dem Titel “Vom harten Kampf im Geigenbau-Geschäft”, dass es für die Geigenbauerin Susanne Stangl in Ingelheim nicht leicht ist, von diesem schönen Handwerk zu leben. Susanne Stangl kümmert sich um Geigen, Bratschen, Kontrabässe und Celli, und arbeitet gerade am Bau einer Gitarre, einer Flamenco-Gitarre. Leider sind Aufträge zum Bau neuer Instrumente sind selten und leben kann man davon nicht, sodass sie einem Nebenjob in der Pflege nachgehen muss.

Sie erinnert sich an ihre anfängliche Euphorie – siehe unten -, als sie 2015 ihr eigenes Atelier in Ingelheim eröffnet hatte, und sah damals noch viel Potenzial in der Region und Kooperationsmöglichkeiten mit Musikschulen und Orchestern. Die meisten Schulen und Musikvereine sind schon versorgt, auch online locken Angebote, vor allem günstige Instrumente aus China

Für den Bau einer Geige benötigt sie rund 120 Stunden, also gut drei bis vier Wochen. Für Stangl sind eine persönliche Beratung und die Erfüllung individueller Wünsche oberste Priorität, denn es braucht Zeit, die richtige Geige zu finden. Dabei gilt, dass die Geige sich auch den Spieler sucht, denn die Qualität des Instruments und die individuelle Anpassung sind das A und O. Sie fordert einen direkten, offenen Austausch unter den Geigenbauern und plädiert für einen offenen Verband aller Geigenbauer in Deutschland.


Der Allgemeinen Zeitung der Rhein Main Presse kann man entnehmen, dass Susanne Stangl der Eröffnung ihrer neuen Werkstatt in der Rinderbachstraße in Ingelheim entgegenfiebert.

Für die 29-Jährige geht dann ein Traum in Erfüllung, denn sie wollte sich schon immer selbstständig machen. Sie sieht in ihrer Geigenbauwerkstatt in Ingelheim ein großes Potenzial, denn der Bedarf ist auf jeden Fall da, da es nur wenige Ecken weiter die Musikschule im Weiterbildungszentrum gibt, und die Mitglieder nun nicht mehr so weit fahren müssen, wenn sie sich ein Streichinstrument kaufen oder reparieren lassen möchten. Aber auch Schüler und Studenten, die zur Musikhochschule nach Mainz pendeln, gehören zu ihrer Zielgruppe.

Nach ihrer Ausbildung 2010 bis 2013 in Geisenheim ist ihr schon bewusst gewesen, dass sie das ihr Leben lang machen möchte, wobei nicht nur Geigen, sondern auch andere Streichinstrumente wie Bratschen oder Celli in ihrem rund 54 Quadratmeter großen Atelier zum Verkauf stehen. Neben der Reparatur soll auch der Verleih einen Schwerpunkt ihres Ateliers bilden, wobei vor allem Kinder und Jugendliche mit diesem Angebot angesprochen werden sollen, weil sie im Wachstum sind und es sich für Eltern meist nicht lohnt, ein Instrument für sie zu kaufen.

susanne-stanglNeueröffnung des Geigenbau Atelier – Susanne Stangl

Am Sonntag, den 08.02.2015 um 15 Uhr wird gefeiert!

Das Geigenbau Atelier – Stangl öffnet seine Türen in der historischen Rinderbachstraße 13.

Besichtigen Sie die Räumlichkeiten der Werkstatt und stoßen Sie mit mir, bei schöner Musik, mit einem Glas Sekt an.

Ihre Susanne Stangl

Rinderbachstr. 13, Ingelheim am Rhein

Es spielt für Sie auf der Veranstaltung:
Christopher Herrmann – Cello


Quellen

https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/ingelheim/ingelheim/vom-harten-kampf-im-geigenbau-geschaft_19878891 (19-01-05)

Hermann Stangl, Erzieher

Freitag, Januar 16th, 2015

Die Kreiszeitung im Landkreis Verden berichtet aus Achim, dass der Erzieher Stangl seinen Traumberuf lebt, denn auch Schüler im Hort schätzen ihn sehr. Einen Satz kann Hermann Stangl nicht vergessen, den die Rektorin der Grundschule Uesen, Meike Wernwag, vor einigen Monaten bei der Einweihung des Horts nebenan sprach: „Wir haben keinen Hort erschaffen, sondern ein Zuhause für Kinder.“ Davon ist Stangl voll und ganz überzeugt, und man nimmt es ihm ab, wenn man miterlebt, wie er mit den Mädchen und Jungen umgeht, sich nach ihrem Befinden und ihren Hausaufgaben erkundigt und nach so manchem Wehwehchen. Der 34-Jährige Hermann Stangl ist Erzieher mit Leib und Seele, obwohl er auf Umwegen zu „seinem“ Beruf gekommen, denn sein erstes Praktikum führte ihn in den Bereich Radio- und Fernsehelektronik, doch das lag ihm nicht. Sein Lehrer riet ihm daraufhin, doch einmal in die Grasberger Kita hineinzuschnuppern, was ihm so sehr gefiel, dass er nach seiner Schulzeit eine zweijährige Ausbildung zum Kinderpfleger absolvierte, der er eine ebenfalls zweijährige Lehre zum Sozialassistenten anschloss, die ihn zur Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher qualifizierte. In dem Bericht wird darauf hingewiesen, dass der Bedarf an männlichen Erziehern groß ist, denn Männer gehen anders mit Kindern um als Frauen.

Werner Stangl IV., der Rasierer

Dienstag, Januar 13th, 2015

In “meine WOCHE” fand sich in Ebenthal in Kärnten unter dem Titel “Bei Dorfwahl-Abend wurde es haarig” ein Bericht über den Dorfgemeinschafts-Obmann Manfred Stromberger, der sich endlich rasieren durfte, genauer gesagt er wurde gleich auf der Bühne rasiert. Dabei griff Werner Stangl persönlich zum Rasierer, doch Blut floss keines. Festgehalten wurde dieses Ereignis vom Fotografen Hude:

werner-stangl-IV




© Werner Stangl Linz 2020