Archive for the ‘Stangls’ Category

Karl Stangl, Rehsichter

Freitag, Juli 3rd, 2020

Eine Überraschung hat Karl Stangl erlebt, als er am verregneten Montagmorgen zufällig einen Blick aus einem Fenster seines Hauses in der Kreuzbuche auf die noch nicht gemähte Gartenwiese warf: Dort tat sich ein junges Reh an den Gräsern gütlich und knabberte anschließend genüsslich an den frischen Blättern der Sträucher. Danach verschwand es wieder im Gebüsch. Woher das Reh wohl gekommen sein mag, mitten in einer bewohnten Siedlung? “Möglicherweise hat es sich von den Waldungen am Haarholz aus auf den Weg gemacht”, vermutet Stangl und freut sich: “Die Natur bietet immer wieder besondere Schauspiele.”

Quelle

https://plus.pnp.de/lokales/zwiesel/3721420_Reh-im-Garten.html (20-07-03)

Fritz Stangl, Volksbürgermeister

Sonntag, Juni 28th, 2020

Die Kronenzeitung vom 28. Juni 2020 berichtete von Fritz Stangl, Krisenmanager beim furchtbaren Grubenunglück in Lassing, dass nach 45 Jahren in der Kommunalpolitik für den Lassinger Volksbürgermeister Schluss ist. Es heißt dort:

„Gäbe es den Begriff des „Volksbürgermeisters“ nicht, dann müsste man ihn für Fritz Stangl erfinden. Als er im Jahr 2000 das Amt des Ortschefs von Lassing übernahm, sagten selbst seine besten Freunde nicht mehr „Fritz“ zu ihm, sondern grüßten ehr- und hochachtungsvoll mit „Servas, Herr Bürgermeister“. „Ich bin ja noch immer der Fritz“, warf Stangl stets entgegen, aber es blieb bei der höflichen Anrede. „Das Amt des Bürgermeisters ist in der Gesellschaft derart geachtet, dass die Leute damit ihre Wertschätzung ausdrücken“, sagt Fritz Stangl, der nach der Wahl das Gemeindeamt verlässt. Der Kommunalpolitiker war nicht nur eine „Institution“ im Ennstal, nein, er war auch über die weiß-grünen Grenzen hinaus bekannt, vor allem durch das Grubenunglück von Lassing. Damals war er Vizeortschef, „die Amtsübernahme zwei Jahre nach der Katastrophe war schwer“, erinnert sich Stangl. Die Menschen haderten mit ihrem Schicksal. Stangl packte an, von der ersten Minute an, die Nachwehen des tragischen Unglücks duldeten keinen Aufschub.

Was das Geheimnis eines beliebten Bürgermeisters ist? „Da müssen Sie die Leute fragen“, entgegnet uns das Lassinger Polit-Urgestein, das seit 1975 im Gemeinderat sitzt. Wichtig aber sei, dass die Menschen ihren Bürgermeister „spüren“ und merken, „er ist für uns da und nicht in irgendeiner abgehobenen Welle drinnen“. Die Leute wollen, so der 72-Jährige, nicht in eine fixe Sprechstunde gehen, sondern beim Dorffest locker ins Gespräch kommen. „Als Bürgermeister einer Kleingemeinde musst du bereit sein, dich um jeden Einzelnen zu kümmern. Der Schwache braucht die Hilfe, der Starke kann sich eh selbst helfen.“

Ein gutes Auskommen mit den Vereinen, dem Pfarramt, den Behörden – das wünscht Fritz Stangl seinem Nachfolger, der laut Plan am 23. Juli das Ruder übernehmen soll. Stangl selbst sitzt dann nur am Ruder seines Bootes, das er seit 30 Jahren am Grundlsee zu Wasser hat. Denn: einmal Kapitän, immer Kapitän.“

Marco Stangl, Kaplan

Dienstag, Juni 23rd, 2020

Nach Kaplan Marco Stangl hat die Corona-Krise  das Land noch immer fest im Griff. Gerade auch im kirchlichen Bereich ist vieles eingeschränkt. Es ist wunderschön, dass wir Gottesdienste feiern können – wenn auch mit Abstand und Mundschutz. Aber trotzdem tut es einfach weh, dass kirchliches Leben so eingeschränkt ist.

Trotz Lockerungen sei Vieles immer noch nicht möglich: Ministrantenstunden können nicht stattfinden, Gruppen sich nicht treffen, Besuchsdienste nicht aktiv sein. Auch Familiengottesdienste können nicht in der gewohnten, durch Kinder aktiv gestalteten Form, stattfinden. Daher hat sich das Familiengottesdienstteam mit Kaplan Stangl etwas einfallen lassen. In der Stadtpfarrkirche gibt es ab jetzt sieben Stationen für Familien mit Kindern. Die Stationen sind in der ganzen Kirche verstreut und laden ab jetzt bis Mitte Juli tagsüber und außerhalb der Gottesdienste ein, dass Eltern mit ihren Kindern ins Gespräch kommen. Die Stationen versuchen Impulse zu geben, Verschiedenes zu bedenken aber auch Unterschiedliches auszuprobieren, zu erfahren und zu entdecken. So soll beispielsweise eine Station den Bibelvers erfahrbar machen, in dem es heißt, dass Gott uns behütet wie ein Vogel, der seine Flügel über seine Jungen ausbreitet. Eine andere Station beschäftigt sich mit Maria als “Knotenlöserin”. Spielerisch werden die Kinder eingeladen, sich mit ihren Anliegen und Sorgen zu beschäftigen und diese der “Knotenlöserin” anzuvertrauen.

Dass die Stationen aber nicht nur Kinder begleiten können, sondern auch Erwachsene, zeigt das ausgelegte Fürbittbuch. Ganz persönliche und auch allgemeine Anliegen können eingetragen werden, im Vertrauen darauf, dass Gott ein offenes Ohr und vor allem ein offenes Herz für uns hat. Diese Fürbitten werden dann jeweils im Gottesdienst am Donnerstag um 19 Uhr gebetet.

Quelle: PNP vom 23. Juni 2020




© Werner Stangl Linz 2020