Josef Stangl, Schachmeister

Die PNP vom 22. August 2020 meldet, dass Josef Stangl schon Weltcup-Zweiter ist. Nachdem Fernschach-Nationalspieler Dr. Josef Stangl 2020 schon zwei Deutschlandturniere gewonnen hat und beim Weltcupturnier nach zähem Start von Erfolg zu Erfolg eilt, war es klar, dass er nun nicht mehr zu stoppen ist. Mit Grünfeld-Indisch versuchte es der Tscheche Bohumir Glembek. Doch der Deutsche schuf sich einmal mehr einen Freibauern, den er auf die siebte Reihe vorschob und so den Tschechen zwang, eine Leichtfigur zu opfern, um so eine Bauernumwandlung zu verhindern. Mit diesem materiellen Vorteil ging Dr. Stangl ins Endspiel!Josef Stangl, Vorstandsmitglied und Abteilungsleiter Schach des SSV Jandelsbrunn, mehrmaliger Bundes- und Weltcupsieger im Fernschach, nahm die Übungseinheiten, die er im Rahmen von Anfänger- und Fortgeschrittenenkursen im Schach regelmäßig im Vereinsheim und online veranstaltet, zum Anlass, um sein nunmehr sechstes Buch zu veröffentlichen.

Schach kann jeder lernen, Band 1, Die Grundlagen“ heißt das Werk, das auf 264 Seiten die Gangart und den Wert der Figuren vermittelt. Erklärt werden zudem, wie man eine Schachpartie aufschreibt (Notation) sowie die grundlegenden Begriffe wie Schach, Matt, Patt, usw. Enthalten sind auch Übungsaufgaben, deren Lösungen am Ende des Buches zu finden sind. Erhältlich ist dieses Lehrbuch des Schachs auf Amazon.

Übrigens: Josef Stangl ist ein fleißiger Autor und legte nach seinem Debüt mit seiner Promotion und den weiteren Büchern zur Schachweltmeisterschaft 1910 zwischen Dr. Emanuel Lasker und Carl Schlechter, dem „Wunder von Bern“, der Fussball-WM 1954 in der Schweiz und nach seinem Gedichtband „Lyrische Gedanken aus der Heimat“ nunmehr die Fortsetzung dieses Werkes vor. Mit mehr als sechzig weiteren Gedichten stellt der Autor in seinem fünften Buch erneut das Geschehen in Gesellschaft, Politik und Sport in Versform vor. Denn neue Ereignisse von der Bundestagswahl im Jahr 2014 über den Dieselskandal bis hin zur aktuellen Coronakrise des Jahres 2020 bedingen natürlich auch deren Aufbereitung und zwar gemäß dem Motto von Franz Kafka „Dichtung ist Verdichtung“ als Poesie.

Nach einer Meldung der PNP vom 11. Februar 2020 ist auch im zwölften Jahr in Folge der deutsche Fernschachnationalspieler Josef Stangl aus Jandelsbrunn in Einzelmeisterschaften des Deutschen Fernschachbundes (Bdf) ungeschlagen, seine Bilanz: 17 Siege, sieben Unentschieden. Rekord!

2019 nahm Stangl an seinem vierten Turnier auf Landesebene teil und stand bereits vor der letzten Runde als Sieger fest. Zunächst zwang der Jandelsbrunn den ELO-starken Armin Hummel im 30. Zug zur Aufgabe. Auch der nationale Fernschachmeister Wilfried Kuhn muss sich angesichts eines von Stangl auf die Reise geschickten Freibauern geschlagen geben. Nach langen Ringen entschied ebenfalls ein Freibauer die Partie zugunsten des promovierten Juristen im Match gegen Dieter Kumpf. Mit einem taktisch klugen Remis mit den schwarzen Steinen gegen den zweitbesten bayerischen Spieler Peter Ott, der auch in diesem Turnier am Ende Platz 2 belegte, standen 3,5 Punkte aus vier Partien zu Buche und der erneute Turniersieg war in greifbare Nähe gekommen. Entscheiden musste somit das Akademikerduell gegen Joachim Schwarte. Auch hier zeigte der Jandelsbrunner Schachmeister große Geduld. Zug um Zug häufte er kleine Vorteile an und schaffte es auch hier, einen Mehrbauern zu erobern, der im Endspiel zum Sieg verwertet wurde. In der bedeutungslosen Partie gegen Heiko Hoffmann musste sich der bayerische Meisterspieler zunächst mit den schwarzen Steinen hefigen Angriffen erwehren. Aber auch in der Kunst der Verteidigung ist der Waidler geübt. Geschickt vereinfachte er das Spiel und es entstand ein Endspiel, in dem jeder Spieler noch einen Turm und drei Bauern hatte. Nachdem ein Sieg hier nicht möglich war nahm Stangl das Remisangebot an und beendete damit das Turnier als Erster mit fünf von sechs möglichen Punkte (vier Siege, zwei Remis).

Die PNP vom 14. Jänner 2020 meldet unter dem Titel „Schach: Josef Stangl auf Kurs“, dass der Jandelsbrunner Schach-Spezialist Josef Stangl  aufs Sportjahr 2019 zurückblickt und  dabei nicht die Schachabteilung des ansässigen SSV vergisst, die er als Abteilungsleiter führt. Nachdem Stangl im Fernschach im Kampf um den nationalen Fernschachmeistertitel im Einzel mit fünf Siegen und vier Unentschieden (7 Punkte) ausgezeichnet gestartet ist, liegt hier der Titel in Reichweite. Stangl positionierte sich im Spitzenfeld. Deutscher Vizemeister in der Mannschaft ist Stangl bereits. Im Nahschach freute sich der Abteilungsleiter sehr über zwei Neuzugänge, darunter die Niederbayerische Jugendmeisterin Alisa Schneider, die gleich fulminant startete und in der Blitzschachmeisterschaft des SSV den 4. Platz holte. Vorübergehend lag sie sogar auf Platz 2 mit sieben Punkten aus acht Partien – hinter „Abonnementmeister Stangl“, wie der Abteilungsleiter stolz erwähnt. Übrigens: Schachabende finden immer mittwochs um 18.15 Uhr im Vereinsheim des SSV Jandelsbrunn (Fasangarten) statt.

PNP plus meldet aus Jandelsbrunn, dass das Blitzschachturnier des SSV Jandelsbrunn nur einen Sieger seit seit seiner Gründungk ennt: Josef Stangl. Der Gründer der Sparte Schach beim SSV war auch heuer wieder nicht zum schlagen und feierte beim 13. Blitzschachturnier seines Vereins seinen 13. Turniersieg! Insgesamt nahmen in diesem Jahr sieben Spieler teil. Die Bedenkzeit wurde um fünf Minuten reduziert. Angesichts der doppelrundigen Austragung musste somit jeder Denksportler zwölf Partien absolvieren. Wie auch in den Vorjahren holte dabei Abteilungsleiter und Fernschachnationalspieler Stangl mit zwölf Siegen den Blitzschachmeistertitel und wurde so zum insgesamt 16. Mal Blitzschachmeister, wenn man seine drei Turniersiege in Sonnen miteinbezieht.

Die PNP meldet am 16. Juli 2019, den 75. Turniersieg für Josef Stangl: Die Bilanz von Dr. Josef Stangl, Fernschachnationalspieler, deutscher Vizemeister, Doppelweltcupsieger, usw. kann sich wahrlich sehen lassen. Bei der mit sieben Denksportlern besetzten Vereinsmeisterschaft des SSV Jandelsbrunn musste er im Viertelfinale zunächst einen Angriff von Sandra Autengruber abwehren.