Katrin Stangl, bildende Künstlerin

Der Deutschlandfunk vom 14. Juni 2020 meldet, dass die preisgekrönten Illustratorinnen Katrin Stangl und Heike Herold seit zehn Jahren in einer Ateliergemeinschaft arbeiten. Dieses Atelier befindet sich in Köln, wo beide leben und arbeiten und ihre oft gepriesenen und ausgezeichneten Bilder und Illustrationen für das ein oder andere Bilder- oder Kinderbuch, aber auch Postkarten und Buchcover fertigen.

Katrin Stangl, geboren 1977 in Filderstadt, Studium in Leipzig als Meisterschülerin von Volker Pfüller, der vor allem als Theaterplakatkünstler und Bühnenbildner berühmt wurde.

Katrin Stangl glaubt, dass man Texte ernstnehmen kann und soll als Illustrator. Das es ein Teil der Arbeit ist, mit Text umzugehen. Sie hat auch das Gefühl, dass sie mit Volker Pfüller in Sachen Humor sehr nahe kam, denn es gab viele Texte, die beiden gefallen haben und die Arbeit daran hat viel mehr Spaß gemacht, wenn man mit dem Text was anfangen konnte. Es gab Texte, die ich gefunden habe, zum Beispiel Marlen Haushofer, die Erzählung mit der Kuh, die er gar nicht kannte, aber die Arbeit daran hat uns beiden Spaß gemacht.

Beide Illustratorinnen haben zeitversetzt das Troisdorfer Bilderbuchstipendium gewonnen, mit dem die Herstellung eines Bilderbuches verbunden ist.

Katrin Stangls Bilder erkennt man nicht nur am Stil, sondern auch an der Farbgebung. Betrachte ich das kleine Tierreime-Buch „Denkt euch nur der Frosch ist krank“ oder „Vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße“ – Texte von Kurt Tucholsky in der Inselbücherei oder auch die Bilderbücher so wiederholen sich bestimmte Farben wie ZB ein typisches Stangl Maisgelb oder ein Apfelsinenorange, ein mittelhelles Blau und ein moosiges Grün. Alle diese Farben findet man auf dem schwarzgrundigen Cover des Tucholsky-Buches, das bedeckt ist mit Porträts. Sind das Sonderfarben?

Didier Lévy und Katrin Stangl (Illustration)
„Als die wilden Tiere bei uns einzogen“
Aus dem Französischen von Silvia Bartholl
(Peter Hammer Verlag, Wuppertal), 32 Seiten

Kurt Tucholsky und Katrin Stangl (Illustration)
„Vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße“
(Insel Verlag, Berlin), 104 Seiten

Katrin Stangl
„Schwimmt Brot in Milch?“
(Aladin Verlag, Hamburg), 32 Seiten

Katrin Stangl
„Stark wie ein Bär“
(Aladin Verlag, Hamburg), 32 Seiten

Arne Rautenberg und Katrin Stangl (Illustration)
„vier kerzen, drei könige, zwei augen, ein stern.
24 Weihnachtsgedichte“
(Peter Hammer Verlag (Wuppertal), 32 Seiten

Katrin Stangl
„Denkt euch nur, der Frosch ist krank“
(Verlagshaus Jacoby & Stuart, Berlin), 24 Seiten

Katrin Stangl und Heike Herold (Illustration) und Johannes Stankowski (Lieder)
„Tausend schöne Dinge“
(Pänz Verlag, Köln), 20 Seiten, mit CD


2020 meldet der BuchMarkt am 24. April, dass Katrin Stangl, geboren 1977, studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. In unterschiedlichen Techniken bebildert sie eigene und fremde Texte. Seit 2009 ist sie Mitglied der Künstlerinnen-Gruppe SPRING. Sie unterrichtet Zeichnen an der FH Aachen und gibt Workshops im In- und Ausland. Für ihre Bücher und Druckgrafiken wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Preis der Stiftung Buchkunst (Schwimmt Brot in Milch?, Aladin) und dem Hans-Meid-Förderpreis. Zuletzt sind die von ihr illustrierten Bücher vier kerzen, drei könige, zwei augen, ein stern (Gedichte von Arne Rautenberg, Peter Hammer Verlag), Vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße (Texte von Kurt Tucholsky, Insel-Bücherei) und Als die wilden Tiere bei uns einzogen (Bilderbuchgeschichte von Didier Lévy, Peter Hammer Verlag) erschienen.

Katrin Stangl, geboren 1977, hat an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig studiert. Für ihre Druckgrafiken und Illustrationen wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrer Familie in Köln. In unterschiedlichen Techniken bebildert sie eigene und fremde Texte. Seit 2009 ist sie Mitglied der Künstlerinnen-Gruppe SPRING. Sie unterrichtet Zeichnen an der FH Aachen und gibt Workshops im In- und Ausland. Für ihre Bücher und Druckgrafiken wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Preis der Stiftung Buchkunst (Schwimmt Brot in Milch?, Aladin) und dem Hans-Meid-Förderpreis. Zuletzt sind die von ihr illustrierten Bücher vier kerzen, drei könige, zwei augen, ein stern (Gedichte von Arne Rautenberg, Peter Hammer Verlag), Vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße (Texte von Kurt Tucholsky, Insel-Bücherei) und Als die wilden Tiere bei uns einzogen (Bilderbuchgeschichte von Didier Lévy, Peter Hammer Verlag) erschienen.

5. TROISDORFER BILDERBUCHSTIPENDIUM
Gewinnerin des diesjährigen Bilderbuchstipendiums, einer im deutschsprachigen Raum einzigartigen Initiative der VR-Bank Rhein-Sieg, des Carlsen Verlages, des Künstlerhauses Lukas in Ahrenshoop und des Museums Burg Wissem ist die Kölner Illustratorin Katrin Stangl.

Eine unabhängige Jury wählte ihr Bilderbuchprojekt mit dem Titel »Stark wie ein Bär« aus über 80 Einsendungen aus. Die Ausstellung zeigt die Illustrationen, die Katrin Stangl während ihrer Aufenthalte in der Stipendiatenwohnung des Museums und im Künstlerhaus Lukas gestaltete und verdeutlicht anhand von Skizzen und dem Storyboard den Entstehungsprozess des Buches.

Eine Auswahl weiterer Bilder ermöglicht einen Überblick über Katrin Stangls sonstiges Schaffen. Kinderarbeiten von Troisdorfer Schülerinnen und Schülern schließlich veranschaulichen ihre Arbeit mit Schulklassen im Troisdorfer Museum.

Wer beginnt den Tag laut wie ein Hahn, kann frech wie ein Dachs, stolz wie ein Pfau, hungrig wie ein Wolf sein? Wer ist manchmal still wie ein Mäuschen, scheu wie ein Reh, langsam wie eine Schnecke, aber auch schmutzig wie ein Ferkel? Ein Kind. Ein Kind ist all das und noch viel, viel mehr!

Ein weiteres Buch von Katrin Stangl:

Die Räuber von Toulouse

”Die Räuber von Toulouse” ist ein Klassiker, ein Ohrwurm, den man immer wieder aufs Neue spielen und singen kann, wobei Katrin Stangl dazu farbintensive, eindrucksvolle Bilder gefunden hat, die der eigenen Phantasie viel Raum lassen.

Waldein waldaus wird das Lied der Räuber aus Toulouse (auch »Im Walde von Toulouse«) gesungen und gespielt: Ein wildes Räuberpack lauert verborgen im Gebüsch auf seine Beute. Und endlich, da kommt einer auf hohem Pferd: »So gebt denn eure Börse, sonst legen wir euch um.« Im gleichen Augenblick kommt die Polizei – und nimmt die Räuber mit. »Im Wald von Toulouse gibt’s keine Räuber mehr…«

Quellen

http://pirckheimer.blogspot.com/2011/09/katrin-stangl.html (11-09-20)
https://www.buchmarkt.de/meldungen/schoener-arbeiten-im-home-office-mit-katrin-stangl/ (20-04-24)

Bildquelle: https://www.katrinstangl.de/kontakt/

Homepage: http://www.katrinstangl.de/

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© Werner Stangl Linz 2020