Stangl & Co.

Johann Stangl gründete vor 26 Jahren Stangl & Co. Präzisionstechnik in Roding in einem Kuhstall: „Im Oktober kamen die Tiere raus, im Januar die Maschinen rein“, berichtet der Unternehmer, und dann legten er, sein Partner Stefan Kulzer und eine Handvoll Mitarbeiter los. Heute hat Stangl & Co. 230 Beschäftigte und ist zentraler Baustein der Firmengruppe Stangl & Kulzer mit insgesamt mehr als 330 Mitarbeitern. Das Unternehmen produziert in erster Linie Präzisionsteile aus Metall für Prototypen und Kleinserien, wobei die Kunden vor allem aus dem Automobil-Sektor kommen, aber auch Luft- und Raumfahrt-Industrie, Elektrotechnik-Branche und Medizintechnik-Anbieter bestellen Präzisionsteile. 2018 soll ein Roboter zum Mars fliegen, in dem Stangl-Teile stecken. Zudem vertrauen Motorsport-Rennställe der Firma: „Es gibt keinen Formel-1-Motor, in dem nicht etwas von uns drin ist. Wenn es sein muss, werden Bauteile auch mal im Computertomografen vermessen. Seit 2007 arbeitet die Firmengruppe mit Karbon, denn für die E-Mobilität ist das schließlich der entscheidende Werkstoff.“ Mit dem „Roding Roadster“ verkauft die Firmentochter Roding Automobile seit zwei Jahren zudem einen exklusiven Karbon-Sportwagen für knapp 200.000 Euro, wobei dieses Auto das Leuchtturmprojekt darstellt, mit dem Stangl & Co. zeigen, was sie können.“

Quelle
AKTIVonline – http://www.aktiv-online.de/arbeitswelt/detailseite/news/stangl-co-fertigt-praezisionsteile-fuer-prototypen-kleinserien-und-den-motorsport-7726 (14-11-20)

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© Werner Stangl Linz 2019