Toni Stangl

Unter dem Thema „Reise in die Bilder“ zeigt Toni Stangl in seiner Kunstausstellung an der Klinik Bogen, die am 18. März 2019 um 18 Uhr mit einer Vernissage eröffnet wird, Aquarelle und Zeichnungen von heimischen und fernen Landschaften und Orten mit atmosphärischer, meditativer Wirkung, seien es sakrale Räume, urbane Szenen oder Naturszenen. Das Spiel mit Licht, Farbe und Form durchzieht seine Bilder sowohl bei Wasseroberflächen wie Flussläufen, Seen und Ozeanen, Bäumen, Küstenabschnitten, bunten Strandkörben, monochromen Stillleben und Skizzen. Wenn Toni Stangl Menschen abbildet, dann nicht als detailreiche Portraits, sondern etwa in Rückenansicht oder mit Blick auf ein Paar in die Sonne gestreckte Füße, die die eigenen sein könnten. So fühlt man sich selbst im Bild als die Person, die dort gerade liest, betrachtet, wandelt oder ruht.

Die Mittelbayerische vom 26. März 2018 berichtet von der Ausstellung „Innehalten … im Getriebe“ mit 48 Kunstwerken, die bis 30. September im Verwaltungsgebäude des „Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf“ zu sehen sind. Für die farbenfrohen Aquarelle ist Toni Stangl in der Region bekannt, und entsprechend groß war der Besucherandrang bei der Ausstellungseröffnung. Carolin Schmuck, Leiterin des Stadtmuseums Nittenau, sagte in ihrer Laudatio: „Der Künstler erwartet nicht, dass der Betrachter seine Eindrücke nachempfindet, sondern möchte mit seinen Bildern der Fantasie Raum geben.“

Ab Freitag, dem 10. November 2017, stellt der Künstler Toni Stangl im Straubinger Weytterturm unter dem Titel „LinieFlächeRaum“ zahlreiche Aquarelle aus, wo sie bis zum 17. Dezember zu sehen sind. „LinieFlächeRaum“ betitelt Toni Stangl seine Werkschau und bringt damit die ausgestellten Arbeiten auf den kleinsten gemeinsamen Nenner– auf die drei Grundelemente der Kunst. Auf sie lassen sich, wenn auch in abgewandelter Form, alle Arbeiten reduzieren. Toni Stangl erarbeitete skulptural und malerisch ein Spektrum von Annäherungen an diese Phänomene in Form von Aquarellen auf Papier und Skulpturen in verschiedenen Hölzern, Beton, Metall oder Polystyrol. In seinen abstrakten Aquarellen baut er in Form von Farbbändern bzw. von eruptiven Farbausbrüchen in den Arbeiten, die nach Musik entstanden sind, Spannungsfelder zwischen Punkt, Linie, Fläche, Form und Farbe auf. Interessant wird dabei neben den formalen und farblichen Gestaltungselementen der Assoziationsraum, der sich bei näherer Betrachtung entfaltet und mannigfache Spielräume der Kreativität eröffnet. Seit geraumer Zeit widmet sich Toni Stangl auch skulpturalen Arbeiten. In die Mitte seiner Aussage stellt er dabei die menschliche Figur, speziell der Frau. In der Umsetzung entwickelt er eine eigene Sprache und greift nach dem Motto „Abstraktion heißt Reduktion“ auf eine sehr schlichte Darstellung des Körpers zurück. Dennoch findet Toni Stangl in leichten Veränderungen der reduzierten Form einen großen Reichtum der Vereinfachung.

Alljährlich richtet die Münchner Künstlergenossenschaft kgl.priv.1868 eine Jahresausstellung – seit mehreren Jahren wieder wie schon früher – im Haus der Kunst in München aus. Am Samstag die vierwöchige Ausstellung “malerei-grafik-skulptur” eröffnet, sind auch Toni Stangl und vier weitere Mitglieder der Straubinger Gemeinschaft Bildender Künstler dabei.

Künstler der Straubinger GBK nehmen seit Jahren mit Erfolg an der Werkschau „malerei-grafik-skulptur“ teil. Mit insgesamt fünf Malern und Grafikern ist die Gemeinschaft Bildender Künstler in der diesjährigen Jahresausstellung vertreten. Zusammen sind 13 Arbeiten der Mitglieder der GBK im Münchner Kunsttempel zu besichtigen. Dabei handelt es sich in erster Linie um Landschaften, surreale Darstellungen und figürliche Arbeiten in Öl- , Aquarellmalerei und in Mischtechnik sowie als Feder/Pinselzeichnung. Folgende Maler und Grafiker der GBK Straubing sind bei der Ausstellung im Haus der Kunst in München vertreten:
Eller Hermann (+), Gisela Franzen-Schramm, Meier Johann, Stangl Toni und Vornehm Anneliese. Als weitere Straubinger Malerin ist auch Brigitte Niefanger mit zwei Pastellen in die Ausstellung aufgenommen.

toni-stangl-aquarell-venedig-spiegelung-2Toni Stangl: Venedig – Spiegelung 2, Aquarell auf Papier

Die Ausstellung der Münchner Künstlergenossenschaft „malerei-grafik-skulptur“ ist vom 29. August bis zum 27. September 2009 täglich von 10 bis 18 Uhr im Haus der Kunst in der Prinzregentenstraße in München zu sehen.
Die 1868 gegründete und von König Ludwig II. mit dem königlichen Privileg versehene Münchner Künstlergenossenschaft ist die älteste Künstlervereinigung Bayerns. In ihrer heutigen Form stellt sie die Fortsetzung der Münchner Schule dar und stellt sich dem Bemühen, die alte Tradition der Münchner Künstlergenossenschaft mit solidem handwerklichen Können fortzusetzen. Die Pflege der Tradition bedeute aber nicht nur die stete Wiederholung des Althergebrachten und das Verharren in einer vergangenen Welt. Sie beruft sich auf die Tradition des künstlerischen Aufbruchs wie der Überwindung von Zeit bedingten Krisen und auf die Magie der Bilder.

„Die Kunst übt seit jeher eine besondere Anziehungskraft aus: Gerade die Breite und die Vielfalt ihrer Ausdrucksformen machen sie so attraktiv.“, schreibt der bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst Dr. Wolfgang Heubisch in seinem Vorwort im Katalog. Er verweist auch auf die enorme Bereicherung, die die Kunst den Menschen, den Einzelnen schenkt. „Zukunft und Tradition, die Fragen nach dem Wohin und Woher, haben im menschlichen Leben eine wichtige Rolle. Hier ist auch die Gemeinsamkeit von Kunst und Wissenschaft, wobei die Kunst sich nicht nur an den Verstand, sondern an die Emotionen und die Ästhetik der Menschen wendet.“

Toni Stangl, 1939 in Nittenau geboren, durfte seinen Onkel, einen Kirchenmaler, als kleiner Bub begleiten und hat so früh den Umgang mit Pinsel und Farbe kennengelernt. Statt Kunst hat er aber Maschinenbau studiert und das Malen zu seinem Hobby gemacht, für das er im Ruhestand viel Zeit hat. Die Gestaltung eines Bildes vergleicht der Künstler mit der Entwicklung einer Maschine. Toni Stangl konzentriert sich in seinen Zeichnungen, Aquarellmalereien, Skulpturen und Objekten auf das Wesentliche. Den 79-Jährigen faszinieren die Menschen und deren Beziehungsgeflechte. Seine künstlerische Ausbildung erhielt Toni Stangl bei namhaften Künstlern in verschiedenen Kursen und Akademien, z.B. Theo Ofer, Speyer, an der Europäischen Kunstakademie Trier bei Prof. Erich Kraemer, bei Heribert Mader, Wien, Adi Holzer, Kopenhagen, Prof. Rudolf Hradil, Salzburg und Guntram Funk, Stuttgart. Als Mitglied der Gemeinschaft Bildender Künstler Straubing und der Münchener Künstlergenossenschaft kgl. priv. 1868 kann er auf viele Ausstellungen verweisen, insbesondere auf Ausstellungsbeteiligungen in München, Michigan/USA, Venedig/Italien, Budapest/Ungarn und auf mehrere Einzelausstellungen in Straubing.

Quellen

http://www.regio-aktuell24.de vom 26. 8. 2009
http://www.regio-aktuell24.de/ vom 1. November 2017

„Reise in die Bilder“ -Vernissage von Toni Stangl an der Klinik Bogen

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