Werner Stangl, der Reptilienexperte

Am 2. März 2019 melden die Gazetten, dass Reptilienexperte Werner Stangl schon wieder aktiv werden musste, denn Jugendliche entdeckten in der Mur eine Riesenschlange, und zwar bei den Arlandgründen in Graz-Andritz: Sie sahen eine gehäutete, kopflose Riesenschlange in der Mur treiben und fischten mit einem Ast das malträtierte Tier aus der Mur: gehäutet, der Bauch aufgeschlitzt, der Kopf abgeschnitten. Der bekannten Reptilien- und Amphibienexperten Werner Stangl ist zwar nur für Notfälle, also lebende Tiere in Not, zuständig, doch wenn er schon gerufen wird, muss er auch in seiner Freizeit handeln. Ob Boa oder Python konnte er nicht mehr feststellen, aber Stangl entsorgte das Tier bzw. das, was von ihm übrig geblieben war. Am Schluss ein Appell an Tierbesitzer: „Bitte entsorgt eure verstorbenen Tiere so wie es sich gehört, werft sie nicht weg!“

Die Kronenzeitung vom 15. Mai 2018 meldet, dass in Großwilfersdorf schon wieder eine „falsche Schlange“ gefangen wurde. Reptilienexperte Werner Stangl machte sich auf die Suche nach ihr und entdeckte eine schöne, schwarz-gelb gezeichnete und ungiftige Amurnatter aus Sibirien, die als Exot gilt und meldepflichtig ist. Erst kürzlich fing Stangl in Großwilfersdorf eine weitere Amurnatter ein, verglich ihr Muster mit jenem der gesuchten und fand heraus, dass es sich erneut um ein anderes Exemplar handelt. Nun stellt sich die Frage, wie viele Amurnattern tatsächlich entsorgt worden sind.
Bei Sichtung melden: 0664/28 01 224.


Die Kronenzeitung vom 4. August 2017 meldet, dass der steirische Experte für Reptilien und Amphibien, Werner Stangl,  zur Zeit mehr als nur gefragt, denn viele Menschen wollen neuerdings auch andere Tiere wie Schildkröten oder Bartagamen bei ihm abgeben.Eine Bartagame wurde in Puntigam bei der Mur gefunden und sie konnte keine Nahrung mehr aufnehmen und musste erlöst werden. Normal landen durchschnittlich acht exotische Tiere pro Jahr bei ihm, doch heuer sind es schon elf (4 Schildkröten, 1 Königspython und 6 Bartagamen. Stangl ortet das Problem in Unklarheiten beim neuen Tierschutzgesetz und bei der Inseratenbestimmung und fordert eine Auffangstation für Reptilien und Amphibien.


Keine Hubschraubersuche nach “Amanda”
Seit Sonntag läuft im Raum Graz-Liebenau die Suche nach der 3,5 Meter langen Boa constrictor “Amanda”, die ihrem Besitzer entwischt ist. Nun sollte sogar ein Hubschrauber zum Einsatz kommen, doch die Idee wurde wieder verworfen.
Schwierige Suche
Die Suche nach der Riesenschlange in Graz erweist sich als sehr schwierig. Die Polizei wollte deswegen am Mittwoch zu einer kreativen Maßnahme greifen: Ein spezieller Hubschrauber mit Wärmebildkamera sollte auf Jagd gehen, so Einsatzleiter Willibald Thaller.
Aus dem Hubschraubereinsatz wurde jedoch nichts. Wie am Nachmittag bekannt wurde, kann der Helicopter nicht tief genug fliegen.
Keine Gefahr für Kleinkinder
Entwarnung gibt es unterdessen für die Öffentlichkeit. Werner Stangl, der behördliche Sachverständige für Reptilien, betont, dass Würgeschlange Amanda keine große Gefahr für Kinder sei:
“Die Schlange ist nicht in der Lage, ein Kleinkind zu fressen und der Mensch passt nicht ins Beuteschema dieser Tiere. Außerdem hat die Schlange einen Hasen gefressen.” Sie sei also satt, so Stangl.
Haustiere gefährdet
Haustierbesitzer müssen sich allerdings in Acht nehmen, weiß Stangl. “Das Tier wird nur eine Gefahr für ganz kleine Hunde darstellen, wenn die irgendwo unbeaufsichtigt laufen würden und die Schlange Hunger hätte.”

Quelle: http://steiermark.orf.at/stories/459069/ (10-07-28)


Der Reptilienexperte Werner Stangl sagt, dass es in der Steiermark sechs heimische Schlangenarten gibt, von denen nur zwei giftig sind. Die Kreuzotter und die Sandviper, wobei es die Sandviper nur mehr im südlichsten Teil der Steiermark gibt und sie fast ausgerottet ist. Die Kreuzotter trifft man nur beim Bergwandern, doch Schlangen  gehen dem Menschen aus dem Weg. Die Tiere spüren Vibrationen und haben eine Fluchtdistanz von fünf bis zehn Metern. Schlangen sind übrigens wegen der Zerstörung ihrer Lebensräume gefährdet und gehören zu den geschützen Tieren. Bissverletzungen sind in Österreich relativ selten, trotzdem ist die Angst vor Schlangen weit verbreitet. Selbst bei Bissen durch Giftschlangen, wie der Kreuzotter, sind keine tödlichen Vorfälle dokumentiert. Im Normalfall passiert beim Kontakt mit Schlangen nichts, wobei in 90 Prozent der Fälle übrigens bei einem Verteidigungsbiss kein Gift abgegeben wird, sondern es kommt nur zu einer lokalen Reizung, sodass Bienen- oder Wespenstiche gefährlicher sind.

Quelle: Kleine Zeitung vom 4. Juni 2015


Schon wieder eine Boa in der Steiermark

Am Samstagvormittag unweit des Weizer Freibades in der Steiermark hat ein Autofahrer eine Boa am Straßenrand entdeckt und Werner Stangl vom Reptilienverein alarmiert.

Es handelte sich diemal um eine 1,50 Meter lange Boa Constrictor. Das Tier ist in keinem guten Zustand, berichtet Fachmann Stangl, der die Würgeschlange mit in seine Auffangstation nahm. Sie dürfte ausgesetzt worden sein und schon längere Zeit unter der extremen Hitze gelitten haben.

Quelle: Kronenzeitung vom 20. Juli 2015

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© Werner Stangl Linz 2019